Die Straße nach Napier

Nach zwei Wochen im Inland zog es uns wieder an die Küste. Unser nächster Woofing-Host lag ebenfalls im Osten und so fuhren wir über die malerische Taihape-Napier-Road nach Napier.

Die Straße soll die zweitschönste Reisestrecke auf der Nordinsel sein und sie macht wirklich Spaß zu fahren.

Erst vor knapp 4 Jahren wurde die 153 km lange Straße (Auf der Karte von A nach B) asphaltiert und selbst einige Neuseeländer wissen darüber noch nicht Bescheid. Das hat aber zu Gute, dass man die Straße meist für sich allein hat, mit 50 km/h oder weniger langsam entlangtuckert und die Aussichten bewundern kann. Sie führt rauf und runter durch die typisch neuseeländischen Wiesenhügel und man sieht die schneebedeckten Bergrücken des Ruahine Forest Park in der Ferne.

An dem Punkt, an dem die Straße den Ngaruroro River kreuzt, führt sie an einer alten restaurierten Brücke von 1897 vorbei, die man nur zu Fuss überqueren kann.

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Darunter war eine Wiese zum Campen freigegeben und mit so schöner Aussicht auf den Fluss und die Schafswiesenhügel, dass wir zwei Nächte blieben. Am Fluss könnte man Forellen angeln, aber nach zahlreichen Versuchen, eine besonders kluge Forelle zu fangen, gaben wir auf. Der Fisch ist wohl cleverer als vermutet.

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Als wir in der Küstenstadt Napier ankamen, erwartete uns nach dem rauen Tongario-Klima eine Stadt, die ein komplett anderes Klima: Wir fuhren auf Palmen-Alleen Richtung Zentrum; es war sonnig, etwa 25 Grad und wir tauschten unsere Boots gegen Flip-Flops. Napier ist mit 56.000 Einwohnern die 14.- größte Stadt Neuseelands und hat die höchste Sonnenscheindauer des Landes. Berühmt ist sie aber für die gut erhaltenen Art Déco-Häuser, die die Stadt so besonders macht. Wir erkundeten Napier zu Fuß: Wir liefen hoch zum besten Aussichtspunk und bekamen einen guten Überblick über den Hafen, schlenderten an der Uferpromenade entlang, durch das Barviertel und zurück zu Vanna, die wir direkt am Strand geparkt hatten. Wir übernachteten dort mit etwa 25 anderen Campervans Tür an Tür.

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Auf den Weg zu unserem nächsten Woofing-Host stiegen wir auf den 399 m hohen Berg Te Mata. Da oben sah es aus wie die schottischen Highlands.

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Cheers, eure Nadine

21/10/2015 – 25/10/2015

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