Zeit totschlagen

Bitte entschuldigt die Funkstille – Nadine und ich waren über Weihnachten und Neujahr unavailable with no handynetz whatsoever. Während sich eure Weihnachts- und Neujahrsgrüße in unserem Postfach stauten, habe ich offline für euch die jüngsten Ereignisse zusammengefasst.

Als unser Aufenthalt in Motueka Valley bei Tony und Jennifer zu Ende ging, hatten wir bereits ein neues Ziel. Eine deutsche Familie in der Nähe von Murchison war bereit uns kurz nach Weihnachten aufzunehmen. Murchison liegt allerdings nicht weit entfernt und bis Weihnachten waren es noch knapp 12 Tage – eine Menge Zeit die es zu überbrücken galt. Trotzdem entschieden wir uns in der Region zu bleiben und nicht an Murchison vorbei zur Westcoast zu fahren. So wollten wir doppelte Strecken vermeiden, ein paar ruhige Tage einschieben und mal wieder ein Buch lesen. Außerdem wollten wir den neuen Star Wars Film im Kino sehen.

Wir besuchten direkt zu Anfang den Mt Arthur am Rande des Kahurangi National Park. Der Gipfel ist für eine Eintagswanderung etwas weit, aber der Aufstieg durch den Wald und die Ausblicke von der Ridgeline waren auch sehr schön.

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Anschließend ging es zurück nach Nelson, um das „Erwachen der Macht“ zu sehen. Der Film entpuppte sich allerdings als Enttäuschung.

Für drei Nächte blieben wir in dem kleinen Provinzdorf Wakefield, dass einen schönen Park für Freedom Camping hat, genossen die Sonne und ersetzten die Dichtungsfugen an unserem Campervan.

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St Arnauds am Lake Rotoiti ist wirklich schön gelegen und Ausgangspunkt für viele Wanderungen. Wir verbrachten einige Nächte auf der idyllischen Freedom Campsite und auf der Campsite des DOC.

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Den besten Ausblick auf den See genießt man vom Mt Robert (in den Wolken, rechts im Bild). Der Aufstieg ist schweißtreibend aber jeden Meter wert.

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Die zwei Weihnachtstage verbrachten wir auf einem Sandfly-verseuchtem aber ansonst leerem Campingplatz in der Nähe von Murchison. Bei unweihnachtlichen Temperaturen von über 30°C und praller Sonne kühlten wir uns mit Bier ab und kochten am Abend deftige, deutsche Gerichte, die wir mit Rotwein herunterspülten. Bei unserem ersten Schluck Ouzo seit unserer Abreise sprachen Nadine und ich über Deutschland, Familie und über Orte, die wir noch bereisen möchten.

Am 26.12. fuhren wir dann zu unseren deutschen Gastgebern in ein Seitental von Murchison. Aber das ist eine ganz andere Geschichte…

2 Replies to “Zeit totschlagen”

  1. Mal wieder ekelhaft schöne Bilder! 🙂
    Wünsche euch ein frohes neues spannendes Jahr mit vielen tollen Eindrücken. Liebe Grüße von uns an Euch!

    PS: Episode VII ist überhaupt nicht enttäuschend – ihr seid einfach zu jung für die Story:)

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