Waiheke Island

Am letzten Juliwochenende kamen wir auf das Angebot von Kelley, die Vorbesitzerin von Vanna, zurück, sie auf Waiheke zu besuchen. Waiheke ist eine 93qkm kleine Insel, die nordöstlichen Auckland vorgelagert ist und hier soll ein heißes und trockenes Mikroklima vorherrschen. Die Insel hat eine Hippie-Vergangenheit aber heute ist sie für einen gehobenen und entspannten Lebensstil bekannt. Es gibt viele Künstler und dementsprechend einige Galerien aber berühmt ist sie für schöne Landschaften (Ich weiß, wir wiederholen uns!) und vor allen Dingen guten Wein.

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Am Sonntag nahmen wir also die erste Fähre von Auckland Habour um 7.30 in der früh und genossen den Sonnenaufgang auf der 35-minütigen Fahrt.

Der Wellengang war stärker als erwartet und mit noch hüpfenden Magen wurden wir an dem kleinen Hafen von Kelley empfangen. Sie zeigte uns erst das gemütliche Haus, in dem sie lebt und war super gastfreundlich, denn neben dem Gästezimmer bot sie uns auch ihr Auto an. Zusammen mit ihren Hunden spazierten wir zunächst am berühmtesten und längsten Strand von Waiheke entlang: Onetangi Beach. Danach erkundeten Sebastian und ich den Rest der Insel.

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Das Leben spielt sich auf der Insel hauptsächlich auf der westlichen Seite ab. Hier gibt es die meisten Weingüter und Wohnhäuser, einen Supermarkt sowie die schönsten Strände der Insel.

Den östlichen Teil kann man im besten Fall mit dem Auto auf der unbefestigten und einzigen Straße erkunden, die an Farmen und Weingütern vorbei führt.

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Wir besuchten als erstes das Stony Batter Historic Reserve. Den Namen verdankt es  den herumliegenden Steinen; den historischen Kontext von einem Tunnelsystem und verfallenden Kanonenstellungen aus dem zweiten Weltkrieg. Das Gebiet hatte neben der Beherbergung von Steinen auch als Weideland für jede Menge Schafe seinen Nutzen und Sebastian versuchte sich nicht unerfolgreich als Hirte(nhund).

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Natürlich besuchten wir auch ein Weingut, das uns Kelley empfohlen hatte und probierten die Rotweine durch, die wirklich gut waren. Wir nahmen eine Flasche fürs Abendessen mit und mit dem Probier-Wein im Kopf ging es weiter. Ich denke im Übrigen, dass auf Waiheke die wenigsten nüchtern fahren, soviel Wein wie hier getrunken wird. Es gibt nur einen einzelnen, bestimmt total motivierten Polizisten auf der Insel und die Alkoholkontrollen fallen dementsprechend mau aus.

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Den Abend verbrachten wir mit Kelley und einer ihrer Freundinnen und genossen die frische Tacos, die Kelley vorbereitet hatte. Zum ersten Mal seit der Ankunft in Neuseeland gab es mal wieder frische Tomaten. Viele Sommer-Gemüsesorten wie Tomaten (9$/Kilo) oder Gurken (5$ das Stück) sind im Winter teuer und wir dafür zu geizig. Aber das nur am Rande. Der Abend wurde gesellig mit guten Gesprächen und gutem Wein und später fielen wir erschöpft ins Bett.

Der nächste Tag starteten wir ganz gemütlich. Kelley machte Pancakes mit Lemon Court (richtig gut!), wir quatschen über ihr aufregendes Leben und am Mittag verließen wir aufgrund des schlechten Wetters die Insel. Ich erwähnte ja zu Beginn das super Mikroklima, dass hier herrschen soll. Davon haben wir nichts mitbekommen; Es war kalt und hat geregnet. Insgesamt war es trotzdem ein toller Ausflug.

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Liebe Grüße, Nadine.

26/07/2015

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